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Experiment des Monats
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Alginate können in verschiedener Form für chemische und physikalische Experimente und Effekte genutzt werden. Sie eignen sich auch zur Illusion lebender „Würmer“.
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Geräte und Chemikalien:
Natriumalginat,
Calciumchlorid,
Eisen-Pulver,
Glasschale, Bechergläser, Spritze (10-20 ml), Spatel, kleiner Magnet.
Durchführung:
1 g Natriumalginat in 50 ml Wasser lösen. 2-3 Spatel Eisenpulver und/oder feine Eisenfeilspäne
einrühren. Diese Lösung in eine Spritze aufziehen.
Eine Glasschale mit 1%iger Calciumchlorid-Lösung füllen. Das Alginat-Eisen-Gemisch langsam in diese Lösung
spritzen, so dass wurmartige Gebilde entstehen.
Mit einem Magnet lassen sie sich dann „bewegen“.
Hinweis: die Eisen-Menge muss individuell ausgetestet werden: abhängig von der Körnung und angepasst
an die Art der Versuchsdurchführung. Sie muss groß genug sein, damit das Produkt ausreichend magnetisch ist,
aber nicht zu schwer wird.
Erklärung:
Alginate sind Polysaccharide, die insbesondere von Braunalgen gebildet werden. Die Natriumsalze sind gut wasserlöslich,
mit Calcium-Ionen bilden sich Gele. Beim Einleiten der Alginat-Lösung in die Calciumchlorid-Lösung entsteht
zuerst an der Grenzfläche eine feste Schicht, durch weiteres Eindiffundieren von Ca2+ härtet das
Innere langsam aus. Die Flexibilität der „Würmer“ nimmt daher ab. Durch die Eisenpartikel lassen
sie sich mit einem Magneten bewegen - mit etwas Übung so, als ob es Lebewesen wären.
Entsorgung:
Die Rückstände können zum Restmüll bzw. Abwasser gegeben werden.
Literatur & Links:
Matthias Ducci: Chemkon 24 (2017), 88-90; Chemkon 28 (2021), 87-90
Karl-Heinz Muth (Marburg): persönliche Mitteilungen
| Herrn Dr. Karl-Heinz Muth, ehem. Chemikum Marburg, danke ich sehr herzlich für die Unterstützung. |
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Letzte Änderungen am: Montag, 27. Juli 2026,
A. Schunk,
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