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Experiment des Monats
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Mineralwässer stammen aus Brunnen oder Quellen, können unterschiedliche Konzentrationen an Mineralstoffen enthalten und kommen je nach Kohlensäure-Gehalt als "klassische" (Sprudel), "medium" und "stille" Mineralwässer in den Handel.
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Geräte und Chemikalien:
Mineralwasser mit hohem Mineralgehalt (hier 350 mg/l Calcium, 130 mg/l Magnesium) und Kohlensäure.
Durchführung:
Bei einer Flasche Mineralwasser durch mehrfaches schütteln und öffnen der Flasche möglichst viel
Kohlendioxid austreiben. Die offene Flasche längere Zeit an einem ruhigen Platz stehen lassen.
Nach einigen Wochen sind farblose Kristalle am Flaschenboden erkennbar.
Erklärung:
Durch das Austreiben des CO2 wird das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht in Richtung CaCO3 verschoben.
EdM 06/2000
Das zeigt sich auch beim Vergleich des pH-Wertes: beim frischen Sprudel liegt dieser bei 5,0-5,5 und nähert sich mit
abnehmendem CO2-Gehalt 7,0 an. Das langsame Wachstum führt zu klaren farblosen CaCO3-Kristallen.
Literatur & Links:
Ulf Thewalt: „Calcit - Beobachtungen im Mikrokosmos der Ulmer Alb“
in: Historische Anorganische Werkstoffe. Universitätsverlag Ulm, 2000
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Seite erstellt am: Donnerstag, 29. Januar 2026,
A. Schunk,
Charité - Universitätsmedizin Berlin.
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